Ausbildung zum Kranführer

Zielgruppe

Personen, die für zukünftige Tätigkeiten eine Kranunterweisung benötigen.

Hintergrund

Gemäß den Bestimmungen der Berufsgenossenschaften muss jeder Kranführer eine Ausbildung mit theoretischer und praktischer Prüfung nachweisen.

 

Nutzen

Im Rahmen der Schulung zur Bedienung eines Krans erwerben Sie Kenntnisse über die korrekte Handhabung.

Dabei lernen Sie auch das Gefährdungspotenzial kennen, das von einem Kran ausgeht.

 

Rechtliche / normative Grundlagen

Gemäß der DGUV Vorschrift 52 ist der Kranführerschein gesetzlich vorgeschrieben für das eigenständige Führen von Kränen.

Der Befähigungsnachweis, auch als Kranschein bezeichnet, kann nur im Rahmen eines Kranführerlehrgangs erworben werden.

 

Inhalte

Theoretische Inhalte

Theorie und Theoretische Prüfung 

Rechtliche Grundlagen
Unfallverhütungsvorschriften, Bedienungsvorschriften
Sicherheitsregeln, persönliche Schutzausrüstungen
Kranbauarten
Sicherheitseinrichtungen
Lastenaufnahmeeinrichtungen und Anschlagen von Lasten
Handzeichen für Einweiser

Krantechnik und Kranbetrieb
Anforderungen an die Kranabnahme und -prüfung
Pflege- und Wartung, Sichtkontrollen und Funktionsproben
Verhalten bei Störungen

Praktische Inhalte

Praxis und praktische Prüfung:

Fahrübungen: In diesem Teil werden praktische Bedienübungen mit dem Kran sowie das Anschlagen von Lasten durchgeführt, um die Fertigkeiten zu trainieren.

Praktische Prüfung: Die praktische Prüfung testet die Fähigkeiten des Bedieners im realen Betrieb und beinhaltet verschiedene Aufgaben und Manöver.

 

Voraussetzungen

Mindestalter 18 Jahre

Gültigkeit

Lebenslang

Abschluss

Personenbezogener Befähigungsnachweis für Krane (Kranschein)